CAMPINGWAGEN VOL. 2

FLIRT-FLITZER

 

DIE SAISON IST ERÖFFNET

BERLIN

Ein schlechtes Geschäft am Schluss, Zempower Sunflower, Tür und Stuhl tapezieren und eine Tagestour mit Tschüss sagen (aber man sagt hier
»Bis gleich.«).

ENDE IM GELÄNDE

Alte Aufträge zu Ende bringen, mit der Turbopost zu Frau Müller und abends Abschiedsessen (»Wär ich bloß am 24. Juni nicht auf die Straße gegangen.«). All time favorite: The red soup, Lines Jukebox und man wird nach dem Rezept gefragt.

VIER WÄNDE

WG mit Line, »Guten Morgen, Frau Hupe« und die besten werden gewählt.


BILANZ, DIE LETZTE

Das baldige Ende der Fahrt macht sich bemerkbar: ich kann nichts Neues mehr annehmen und muss die angefangen und angeleierten Sachen zu Ende führen. Das ist  weniger motivierend und aufregend, als sich nochmal in etwas Neues zu begeben. Der Herbst ist zu spüren und verdrängt die Euphorie und Aufbruchsstimmung vom Sommer: alles zieht sich ins Innere zurück und der Bus bietet keine Anlaufstelle mehr. Ich bin drauf angewiesen, dass man mir einen warmen Arbeits- und Schlafraum zur Verfügung stellt, und ich rück den Leuten damit noch mehr auf die Pelle.
Die wesentlichen Aufgaben waren: Pfarrbriefmantel und Briefbogen, die verpatzte T-Shirt-Druckerei, das Schulprojekt, ein Aufkleber und das Hunde-Warn-Schild. Die Einnahmen belaufen sich auf 420 Euro und ein Tankgutschein.

 

SPITZENTAG

Sommer-Sonnen-Frühstück, Hundeschild, Stundenplan, Postkarte und Cross-Country-Ausritt mit den Isländern.

AUS DEM ÄRMEL GESCHÜTTELT

Die Dritte Stunde: 83 Aufkleber und mehrere Knüller.
Scannen, Scannen, Scannen.