Monthly Archives: Juli 2012

BAUMHAUS: TEST

Eine kleine technische Vorbereitung für unseren »Merchandise-Stand«, um unsere Idee zu verkörpern und Teilnehmer zu locken. Die Prinzipien sind klar: der Baum darf nicht angebohrt, -geschraubt oder genagelt werden und bleibt völlig unverletzt. So arbeiten wir mit einer Technik, bei der Vierkannthölzer mit Spanngurten oder Seilen an die Stämme geklemmt werden, um einen stabilen Rahmen zu erhalten. Danach werden die »Dielen verlegt« und die Plattform ist fertig. Der weitere Aufbau passiert individuell und je nach Zweck und Materialvorkommen. Dabei greifen wir weitestgehend auf recycelte Materialen zurück, die für andere schon zu Müll oder Brennholz deklariert wurden: Holz von der Fusion, Schwarten vom Forstwirt, ausrangierte Seile vom Klettergarten, Pfandkisten und alte Autoreifen.

ES GEHT VORRAN

Das Ferienland als perfekter Arbeitsplatz: Büro unter schattenspendenden Kiefern (die Temperaturen zweistellig), morgens Eier vom Haus- und Hofhuhn, abends baden am See mit Kaltgetränk und dazwischen Plausch, Computer, Skizzenbuch und Café.
Außerdem gibt man sich zukunftsträchtig und versucht (entsprechend der demographischen Entwicklung) die Stufe vor Rollator und Rollstuhl mit solarbetriebenen E-Bikes zu füllen. Bald flächendeckend  in der Prignitz?

 

SOMMERANFANG

 

o.T.

Ansonsten: Materialbeschaffung fürs Baumhausbauen beim »Mann für alle Fälle«. Wir bekommen einen Hänger voll Schwarten, die nun anstatt Brennholz für Boden und Wände der Häuser umfunktioniert werden.

PFERDEFLÜSTERN

Die Bio Ranch erweitert ihr Angebot und wir flüstern nun mit Pferden anstatt mit Kühen – ganz ohne Kuh geht̓s aber doch nicht und so gibt̓s zum Mittag Kalbsroulade. Am Abend dann ein Spontanausflug per Floß und Feuer am See. Jetzt wieder auf dem Parkplatz des Ferienlands, um Schilder zu zeichnen.

LOSFAHRN, ANKOMMEN

und erst mal krank werden. Nach langersehnter Ankunft im Bermudadreieck Flecken–Zempow–Luhme bahnt sich die Entspannung ihren Weg erst mal durch die Nasennebenhöhlen. Die Frage nach Sinn und Unsinn der kommenden, geförderten sechs Monate stellt sich ein. Man wird sehen, was passiert, irgendwas passiert ja immer, auch wenn nichts passiert.
Erst mal zumindest back to the roots ins Ferienland Luhme: Stellplatz am Feld, dem Sonnenuntergang entgegen (wenn keine Wolken wären) und ein Schaubild für die neue Schilfkläranlage zeichnen, damit die Frage »Baut ihr hier Reis an?« nicht mehr gestellt wird.

psychologische Wetterlage: sehr gut.

WER NICHTS WIRD, WIRD WIRT

Die Tattoos liefen gut – aber die Gastro war diesmal ein attraktives Nebengeschäft:
Die »Basics« gehen ja immer, und so hatten wir bisweilen mehr mit der Getränkeausgabe als mit Tattoowieren zu tun. In den frühen sonntäglichen Abendstunden konnte man bei uns einen tiefen Zug Kapitalismusduft einatmen.

Zu guter Letzt für die gestandene Investorenfrau:
Mediaspree im Dekolleté

 

UNTER BEOBACHTUNG

Eine Preisverleihung mit medialer Aufmerksamkeit sorgen zwar für ein weiteres halbes Jahr Brandenburg total, nehmen der ganzen Unternehmung aber leider auch die Unbekümmertheit, die ihr gut tut.

UND DAFÜR ZAHLEN WIR STEUERN

Rundgang an der Kunsthochschule Weißensee vom 14. bis 15. Juli

Als Gast bei able treten wir noch mal als Kulli-Tattoo-Studio vor der
Kunsthalle am Hamburger Platz in Aktion. Am Samstag ab 16Uhr.
Dazu: Schnaps und Hintergrundinfos.
Zwischen Knastmarkierung und Liebesbeweis ist wieder alles möglich: Sehnsuchtsbekenntnisse zum Spazierentragen und Sommerlieben zum Abwaschen.

 

SAMMELSTELLE FUSION

Zur Vorbereitung des Baumhausworkshops an der Jugendbildungsstätte in Flecken Zechlin zusammen mit AHA zeigt sich die Fusion mal wieder als Fundort schlechthin: Holz in Massen, drei Paar Schuhe, Gummistiefel, eine Luftmatratze, fünf Planen, 17 Getränkekisten und eine Dose Kichererbsen finden den Weg zu uns in den Bus. Das Foto unten: nur ein Zwischenstand.