NEUNENDORF: VERLÄUFT SICH IM SANDE

Das vierte Dorffest.
Der »Shanty-Chor Steinhöfel« und der »Fröhliche Kreis« ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich und wir geraten ins totale Abseits. Um nicht sang und klanglos abzudanken, konnten wir wenigstens einen Ehrentreffer erzielen: im Angebot ist eine dreistündige Fahrradfahrt in männlicher Begleitung zum Woodstock Festival Anfang August.

 

TEMPELBERG: DIE SONNE BRENNT

Etwas mühsam war der dritte Auftritt bei dem größten Dorffest der Region. Gerade mal fünf Anmeldungen und die Tauschbörse war eher eine Plauschbörse – wenigstens konnten wir eine Säge vermitteln. Darüber hinaus sucht eine rastazöpfeflechtende Crew mit ihrem Stand noch Auftritte bei anderen Festivitäten: die haben wir mit einer Idee allerdings schon fest im Blick! So langsam trifft man auch auf alte Bekannte und bekommt neben Lebensweisheiten auch Eier geschenkt.

Wir suchen: jemanden der die analoge Tauschbörse ins Internet befördert. Also einen Programmierer aus der Region, der uns beim Aufbau des dazugehörigen Internetforums unterstützt.

BUCHHOLZ: BLASMUSIK UND FEUERSHOW

Runde zwei der mobilen Kontakt- und Tauschbörse ergab wieder aufschlussreiche Einblicke ins Dorfgeschehen. Unsere Vermittlungsagentur sorgt durchweg für positive Resonanz und schmunzelnde Gesichter – Anmeldungen gab es allerdings nur zwölf. Das interessanteste Gesuch: ein männlicher Sänger zwischen 11–12 Jahren, der die neugegründeten »Country-Kids« gesanglich ergänzen soll. Auftrittsmöglichkeiten werden ebenfalls dankbar entgegengenommen …

Die Erkenntnis des Tages: (O-Ton Uwe)
1. Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären.
2. Es gibt Dinge, die kann man drehen.

CAMPINGWAGEN VOL. 2

Ein Zelt im Kiefernwald als Atelier sind angenehme Arbeitsbedingungen. Dazu Eis und Radler und das neue Eingangsschild wird fertig: Warnitz my love!

STEINHÖFEL: FLIRT-FLITZER

Z W Ö L F   D Ö R F E R   –   E I N E   V E R M I T T L U N G

Rasenmähen gegen Haarschnitt
Marmelade gegen Lebensweisheiten
Apfelernte gegen Englischstunden
Steuererklärung gegen Wandgestaltung

Sie haben die Angebote,
wir versuchen zu vermitteln.

Unser erster öffentlicher Auftritt auf dem Frühlingsfest in Steinhöfel. Kälte und ungemütliches Wetter schrecken die Besucher jedoch nicht ab: wir können 20 Anmeldungen verzeichnen. Ein Berliner ist interessiert an Übernachtungsmöglichkeiten und würde dafür Hecken schneiden. Ansonsten gibt es jede Menge Lebensweisheiten und Menschen, die schon genug Kontakte haben (aber auch keine abgeben möchten). Wir bleiben dran und arbeiten an einer Internetpräsenz für Angebote und Gesuche der Region.

 

DIE SAISON IST ERÖFFNET

Erste Überlegungen für eine »dorfverbindende« Aktion in der Gemeinde Steinhöfel beginnen. Der Plan ist, als Kontaktbörse eine Art Bestandsaufnahme der Talente und Potentiale der Region aufzunehmen und untereinander zu vernetzen. Wir versuchen uns als »analoges Paarship« genauso wie als Vermittler von Dienstleistungen und Hilfstätigkeiten.

Parallel dazu wird ein Auftrag nachgeholt, der schon in der vergangenen Saison stattfinden sollte: das neue Eingangsschild des Campingplatzes am Oberuckersee wird ein ausgedienter Campingwagen und weist den Weg zu »noch eine[r] Perle der Uckermark«.

ABSCHLUSS

Die gesamte Fahrt endet also in einer Präsentation mit anschließender Diskussionsrunde – Danke an alle, die dabei geholfen haben, besonders natürlich alle Brandenburgbesucher. Vorerst zieht sich die Hupe in ihr Winterdomizil zurück und wird hoffentlich im nächsten Jahr neue Einsatzgebiete auftun.

BERLIN

Ein schlechtes Geschäft am Schluss, Zempower Sunflower, Tür und Stuhl tapezieren und eine Tagestour mit Tschüss sagen (aber man sagt hier
»Bis gleich.«).

ENDE IM GELÄNDE

Alte Aufträge zu Ende bringen, mit der Turbopost zu Frau Müller und abends Abschiedsessen (»Wär ich bloß am 24. Juni nicht auf die Straße gegangen.«). All time favorite: The red soup, Lines Jukebox und man wird nach dem Rezept gefragt.

VIER WÄNDE

WG mit Line, »Guten Morgen, Frau Hupe« und die besten werden gewählt.