TOUR

Hupe, die dritte, 2013
Dank NaFög-Stipendium geht die Hupe in ihre dritte Saison. Man muss sich nicht wundern: Es geht wieder auf nach Zempow. Im Fokus steht natürlich das Autokino und Aufträge für umliegende Geschäfte und Initiativen.

Hupe reloaded, 2012
Der »Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst 2012 des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg mit Vergabe des Stipendiums im Rahmen des Brandenburgischen Kunstpreises der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg« ermöglicht mir ein weiteres halbes Jahr Hupe Design in Brandenburg. Ich kehre zu meinem Epizentrum zurück, um Dinge zu vertiefen und zu festigen. Die Wirkungsorte sind nahezu die gleichen der Tour von 2011. Dazu gehört das Ferienland Luhme in Heimland und der einLADEN, die Bio Ranch und das Autokino in Zempow. Abstecher gibt es trotzdem, und zwar ins 170km entfernte Steinhöfel und nach Potsdam.

Hupe design Brandenburg, 2011
Als Diplom an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee fing alles an: Es war keine feste Route geplant, sondern durch Rumfahren und Nachfragen wollte ich eher zufällig mit Leuten in Kontakt und an Aufträge kommen. Im Vorhinein gab es zwar einige Empfehlungen von Freunden und Bekannten, die konnte ich allerdings aufgrund der »dichten Auftragslage« nicht ansteuern. Ich landete  zufällig durch durch einen Tip am Vorabend meiner »Abreise« in Zempow. Um dieses Dorf sollten sich alle meine zukünftigen Aktivitäten gruppieren …

Die »Tour«

Das »Bermudadreieck«

Der »Mikrokosmos«

13.–27. Oktober 2011

Z E M P O W, wieder bei den Schnauderhauts im Garten und aus Kältegründen kurz im Buchfinkenhof in der Mitte des Dorfes und anschließend auf der Ranch in Lines Bauwagen. Seit dem 23sten Umzug mit Line in Ferienwohnung 11, neben Büro und Schäkel-Wohnhaus. Das wohlige Gefühl, morgens in warmer Umgebung aufzuwachen.

11.–13. Oktober 2011
Endlich wieder Dorf, aber spürbar im Speckgürtel Berlins. Stellplatz unter der organgenen Straßenlaterne kurz hinter dem Asphaltweg, gegenüber vom Reiterhof und in der Nähe der »Frohen Zukunft«. S T A F F E L D E besteht hauptsächlich aus Reiterhöfen und hat für einige der rund 400 Einwohner den 800m entfernten Schießplatz in Flatow als seinen Gegner.

3.–11. Oktober 2011
Am angestammten Platz in N E U R U P P I N (»Hier wird einem vorgegaukelt, es sei eine Stadt.«) zwischen Gemeindesaal und Pfarrhaus und dem frischen Wind der Fronten.

30. September – 3. Oktober 2011
Zwischenstopp in H E I M L A N D bei alten Bekannten auf dem Parkplatz.

27.–30. September
Man kanns sich schon denken: im hautschen Garten in Z E M P O W als Anlaufstelle, um die Dorfbefragung in Gang zu bringen.

24.–26. September 2011
Ausflug in den Osten Brandenburgs nach S T E I N H Ö F E L und
B U C H H O L Z, um als mobiles Tattoostudio auf dem Apfelfest aufzutreten. Die weiteste Fahrt, um am Ende in wunderschönen Gärten und einer Raucherkneipe ohne Essen zu landen.

14.–27. September 2011
N E U R U P P I N
– Kleinstadt. Wenigstens: Pfarrgarten und Pfarrers Hund, circa 1km von der Fußgängerzone entfernt, neben Apfel- und Nussbäumen, dem Gemeindehaustoiletten und den um 7Uhr läutenden Glocken.

28. August–14. September 2011
Bei Evelyn Haut im verwunschenen Garten am hintersten Ende direkt am Feld und trotzdem in der Mitte des Dorfes. Zwischen Schafstall, Igelnest, Bienenstöcken und den Hühnern. In unmittelbarer Höhrweiter der 3x pro Tag läutenden Kirchenglocke und den hörspiele-hörn-wollenden Kindern. Internet nur übers Handy, dafür Versorgung mit alten DEFA-Filmen und Abendbrot.

23.–28. August 2011
Mal wieder in Z E M P O F F auf der Ranch (aber nur vorrübergehend), diesmal quer eingeparkt, direkt vor der Kräuterspirale, näher am Praktikantendorf, aber weiter weg vom Internet.

25. Juli–23. August 2011
H E I M L A N D
, auf Straßenkarten nicht verzeichnet, in Schräglage links am Feldweg, circa 10 km von Zempow – immer noch im politischen Dunstkreis und im Mückenzuchtgebiet. Seit dem 29. Juli um ca. 50 Meter nördlich verschoben, direkt vorm Haus, zwischen zwei Jägern und mit dem Heck dem Sonnenuntergang entgegen. Zwischendurch mal kurz Zempow und Berlin.

24. Juni–25. Juli 2011
Am nördlichsten Zipfel der Ostprignitz, 1 km entfernt von der Mecklenburg-Vorpommerschen Grenze und der Mecklenburger Seenplatte, eineinhalb Autostunden und circa 120km von Berlin, direkt neben dem ehemaligen größten Truppenübungsplatz der DDR, irgendwo zwischen Wittstock und Rheinsberg und 8 km entfernt von der Fusion. Auf einer großen Wiese zwischen Rezeption, Scheune und Wohnhaus der BioRanch, auf der Schusslinie zwischen Chefetage
und Angestellten, am westlichsten Ende des Dorfes  Z E M P O W mit seinen
130 Einwohnern.

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